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Fallbeispiel - Multi-Order-Picking

Was dieser Prozess alles kann? Mehrere Aufträge bearbeiten, Seriennummern erfassen, alle nötigen Dokumente für den Versand drucken und dir den Arbeitsalltag erleichtern!

Picklistensuche und Artikelerfassung (1:24)

Bestandsfehler angeben (2:00)

Seriennummer erfassen (2:49)

Dokumente drucken (3:32)

Datei zu diesem Video: Multi-Order-Picking-Process_2017 

Transkript

Du weißt jetzt, wie man Prozesse ganz individuell kreiert. Now let’s make business! Wir geben dir nun einen Beispielprozess an die Hand, damit du Dr. Prozess Power in deinem Arbeitsalltag testen kannst. Im folgenden Prozess wird dein Lagermitarbeiter Picklisten bearbeiten, indem er die Artikel darauf scannt und plentymarkets wird ihm automatisch alle nötigen Dokumente wie Rechnung, Lieferschein und Versandetikett drucken.

Dein erster Schritt ist also dir diesen Prozess in dein System zu laden. Wie du das machst und wie du kleinen Stolperfallen dabei ausweichst, hast du ja bereits im Vorbereitungsvideo gelernt. Das kennst du noch nicht? Na dann hast du hier einen Link dazu. Schau dir das Video an, denn gerade weil du in plentymarkets individuell nach deinen Wünsche arbeiten kannst, gibt es gerade bei Prozessen noch einige Einstellungen, die du anpassen musst.

Die IDs der Aktionen beispielsweise sind ganz individuell und immer unterschiedlich. Und deshalb ist es wichtig, kurz zu checken, ob auch jede Aktion richtig angewählt wird. Bei diesem Prozess musst du nur einmal in die Aktion "Artikelerfassung" klicken und im Dropdown den richtigen Filter auswählen. Egal welche ID der hat, wähle hier bitte den zweiten Filter im Prozess aus.

So genug geredet, was macht denn dieser Prozess nun? Grundsätzlich 1, 2, 3, 4 Dinge. Als erstes holt sich dein Mitarbeiter die passenden Aufträge zu den mithilfe einer Pickliste rausgesuchten Artikeln. Er ruft also die Pickliste auf und beginnt dann mit dem Scannen der Artikel. Um dir noch klarer zu machen, was dieser Prozess tatsächlich alles drauf hat, spielen wir doch selbst mal deinen Lagermitarbeiter.

Anhand der ID oder dem aufgedruckten Barcode rufen wir uns also die Pickliste und somit alle offenen Aufträge auf. Nach dem Scannen eines Artikels wird uns angezeigt, zu welchem Auftrag er gehört und wir können alles zusammen packen. Natürlich können wir uns die Aufträge auch genauer anschauen. Was uns zum zweiten Teil des Prozesses bringt.

Wenn deinem Lagermitarbeiter auffällt, dass ein gekaufter Artikel leider doch nicht verfügbar ist, gibt es natürlich auch dafür eine Lösung. Wir klicken diesen Button hier und der Prozess meldet sich, damit wir einen Bestandsfehler angeben können und der Auftrag schließlich für die Nachbearbeitung auf einen extra Status geschoben und aus dem Prozess entfernt wird.

So sehr das jetzt gerade nach Super-KI aussaht, das ist natürlich auch nur eine Einstellungssache im Prozess. Der "Ausführen"-Button versteckt sich in der Artikelerfassung und führt einen Jump aus. Wohin wurde hier ebenfalls definiert. Über diesen Filter wird ein Dialog angewählt und dadurch hat dein Lagermitarbeiter die Möglichkeit den Bestandsfehler anzugeben. Einfacher als es aussieht.

Versetzen wir uns wieder in deinen Lagermitarbeiter und stellen wir uns der nächsten Herausforderung. Wir haben einen Artikel mit Seriennummer. Diese muss jetzt auf die Rechnung, damit bei einer eventuellen Retoure auch geprüft werden kann, ob das echte Modell retourniert wurde.

Schauen wir uns also den Prozess wieder an. Diese zwei Loops hintereinander sorgen dafür, das wir uns zuerst auf Auftragsebene begeben also einen kompletten Auftrag behandeln und dann auf Artikelebene springen, um eben einzelne Artikel dieses Auftrags zu prüfen.

Und zwar auf Seriennummern. Wir sind also bei einem Filter angekommen, der nur Artikel sucht, bei denen ebendiese erfasst und es entsprechend am Artikeldatensatz gekennzeichnet wurde.

Ist solch ein Artikel gefunden, scannen wir die Nummer ab und es geht weiter zum vierten Schritt des Prozess'. Die Artikel werden fleißig gescannt und sobald ein Auftrag komplett abgescannt wurde, druckt der Prozess ein Versandetikett, Rechnung sowie Lieferschein automatisch.

Das heißt in der Praxis scannen wir Artikel von zwei unterschiedlichen Aufträgen. Sind wir mit einem Auftrag fertig, kommen alle nötigen Dokumente aus dem Drucker und wir kommen zurück zur Artikelerfassung, um mit unserer Arbeit fortzufahren. Wir scannen also die übrigen Artikel ab und sind fertig. Der Prozess hat seine Pflicht getan, der Feierabend ist in Aussicht.

Aber zur Zeit sind die bearbeiteten Aufträge noch nicht entsprechend markiert. Das heißt, wir könnten sie beim nächsten Durchlauf nochmals bearbeiten. Täglich grüßt das Murmeltier? Nicht, wenn wir dafür sorgen, dass nach Bearbeitung noch der Warenausgang gebucht wird. Über den Prozess haben wir gerade ein Versandetikett gedruckt. Das bedeutet, plentymarkets hat auch eine Sendungsverfolgung am Auftrag hinterlegt. Mit sogenannten Ereignisaktionen ist es jetzt ganz einfach, den Warenausgang zu buchen sobald eine Sendungsverfolgungsnummer hinterlegt wurde.

Und das war er also. Dein neuer Prozess in Aktion. Also: Herunterladen, Einrichten, Ausprobieren und zusehen wie deine Aufträge im Nu abgewickelt werden.

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