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Best Practices: Amazon

Hier findest du Best Practices zu dem Marktplatz Amazon.

1. Artikeldatenexport

Anhand dieser Checkliste solltet ihr herausfinden können, warum ein Artikel nicht zu Amazon übermittelt wird (bitte folgende Erläuterung beachten).

Ggf. bedarf es hierbei vorweg um eine kurze Aufklärung:

Für die Übergabe von Artikeldaten an Amazon kann der autom. Export nachts oder der manuelle Export unter System » Märkte » Amazon » Datenaustausch » Datenexport genutzt werden. In beiden Fällen wird eine CSV Datei generiert. Diese Checkliste kann euch in den Fällen helfen, in denen ein Artikel in dieser CSV nicht vorhanden ist. Ist der Artikel in dieser CSV-Datei vorhanden, wird aber nicht auf Amazon bzw. in deinem Seller-Central angezeigt, muss z.B. über die Fehlerberichte von Amazon geprüft werden, warum der Artikel bei Amazon nicht angenommen wurde. Weiterhin benötigt ihr natürlich einen bereits laufenden Datenabgleich mit Amazon (hinterlegte Amazon-Grundeinstellungen).

1.1. Wie erkenne ich, ob ein Artikel nicht exportiert wurde?

Wenn ihr alle folgenden Fragen mit Nein beantwortet, spricht alles dafür, dass der Artikel nicht exportiert wurde.

  1. Ist der Artikel im Seller-Central zu finden?

  2. Ist in den Verarbeitungsberichten von Amazon ein Fehler zu diesem Artikel zu finden (im Seller-Central unter Lagerbestand→Mehrere Artikel hochladen)?

  3. Ist der Artikel in der CSV-Datei, die ihr durch den manuellen Export im Menü System » Märkte » Amazon » Datenaustausch » Datenexport erzeugen könnt, zu finden?

Hinweis:

Möchtet ihr testen, ob ein oder mehrere bestimmte Artikel nicht exportiert werden, könnt ihr einfach eine Markierung an diesen Artikeln hinterlegen. Die Markierung könnt ihr in dem Bereich des manuellen Exportes filtern.

1.2. Wie geht ihr am besten vor, um herauszufinden, warum ein Artikel nicht exportiert wurde?

1.2.1. Letzte Änderung

Prüft, ob die letzte Änderung an dem Artikel in den letzten drei Tagen vorgenommen wurde, denn exportiert werden nur die Artikel, die in den letzten drei Tagen geändert wurden. Am einfachsten könnt ihr herausfinden, wann die letzte Änderung an einer Variante stattgefunden hat, wenn ihr in dem Artikel die jeweilige Variante öffnet. In der Zeile des Speichern-Symbols seht ihr das Datum der letzten Änderung.

Datum letzte Änderung
Bild 1. Datum der letzten Änderung in der Variante

Ihr könnt es auch wie in Version 6 in der Tabellenansicht sehen. Hier müsst ihr nur die Ansicht auf Varianten umstellen und die Spalte letzte Änderung aktivieren.

Tabellentyp Artikelübersicht
Bild 2. Tabellentyp in der Artikelübersicht

Zu Lösen ist das ganze, indem Ihr unter Artikel » Stapelverarbeitung Tab Varianten wechselt und die Option Zeitstempel für Marktplatzexporte aktualisieren auswählt und ausführt.

Stapelverarbeitung
Bild 3. Stapelverarbeitung "Zeitstempel für Marktplatzexporte aktualisieren"

1.2.2. Ist der Artikel im Tab "Verfügbarkeiten“ korrekt eingestellt? (pro Variante)

Grundsätzlich muss die Web-API aktiviert und die Plattform entsprechend hinterlegt sein (möchtet ihr auf Amazon.fr listen, muss Amazon France aktiv sein usw.).

Marktplatzverfügbarkeit im Artikel

Marktplatzverfügbarkeit

Damit ihr diese Herkünfte erst seht bzw. auswählen könnt, müssen diese unter System » Aufträge » Auftragsherkunft für eure Menüs sichtbar gestellt sein.

Auftragsherkunft
Bild 4. Auftragsherkunft aktivieren

1.2.3. Ist der Artikel im Tab „Multi-Channel“ korrekt eingestellt?

Hier müsst ihr darauf achten, dass der jeweilige Produkttyp hinterlegt ist.

1.2.4. Stimmen die in den Grundeinstellungen hinterlegten Filter überein?

Dieser Punkt bezieht sich auf die Einstellungen unter System » Märkte » Amazon » Grundeinstellungen. Hier kann z.B. eingestellt werden, dass nur Artikel mit einer gewissen Markierung exportiert werden sollen. Ist diese Markierung nicht an dem Artikel hinterlegt → wird der Artikel nicht exportiert. Weiterhin kann eingestellt werden, dass nur Webshop sichtbare Artikel exportiert werden sollen. Ist der Artikel nicht für den Webshop aktiviert (in der Artikelbearbeitung im Tab Einstellungen), wird der Artikel nicht exportiert.

Auf die anderen Filter ist natürlich ebenfalls zu achten.

1.2.5. Der Preis

Ist der für Amazon eingestellte Verkaufspreis = 0,00 oder der Verkaufspreis ist nicht für Amazon freigegeben, dann wird der Artikel nicht exportiert. Es muss einen Standardpreis geben. Standardpreis heißt ein Verkaufspreis, der weder Aktionspreis noch UVP ist. Gemeint damit ist die Option Preistyp in den Verkaufspreisen unter System » Artikel » Verkaufspreise

Verkaufspreis
Bild 5. Einstellungen Verkaufspreis

1.2.6. Aktiv

Ist die Variante nicht aktiv (Tab Einstellungen einer Variante), wird der Artikel nicht exportiert.

Aktiv
Bild 6. Aktivierte Variante

Hierbei sollten die Varianten mit Attributverknüpfung und die Einzelartikelvarianten (also Artikel, welche nur die Hauptvariante besitzen) aktiv sein. Folgendes ist zu beachten:

Hauptvariante ohne Attributverknüpfung deaktivieren

Wenn ein Artikel Varianten mit Attributverknüpfungen hat, aber die Hauptvariante keine Attributverknüpfung besitzt, muss die Hauptvariante auf inaktiv gestellt werden, damit diese nicht als Einzelartikel exportiert wird. Hat die Hauptvariante eine Attributverknüpfung, muss sie auf aktiv gestellt sein.

2. Prime

Grundsätzliches:

Wenn wir von Prime Aufträgen sprechen, ist nicht nur der Auftrag eines Prime Kunden auf Amazon gemeint, sondern auch Aufträge, welche mit einem Versandservice (NextDay, SecondDay) von nicht Prime Kunden auf Amazon erteilt wurden.

2.1. Wie sieht der Verlauf eines Prime-Auftrags bei uns aus?

Der Auftrag wird auf Amazon erteilt und wird in unser System importiert. Dabei bekommen wir die Informationen mitgeteilt, ob der Auftrag ein Prime Auftrag ist oder nicht und ob ein Service Level (NextDay, SecondDay, Standard) vorliegt.

Es gibt dementsprechend 5 unterschiedliche Möglichkeiten:
  1. Prime Prime

  2. Prime NextDay Prime NextDay

  3. Prime SecondDay Prime SecondDay

  4. NextDay NextDay

  5. SecondDay SecondDay

In unserem System könnt ihr dies in der Auftragsübersicht Aufträge » Aufträge bearbeiten an dem Zeichen in der Statusleiste einsehen. Wenn ihr die Maus über dieses Zeichen zieht, seht ihr genau, welcher Art dieser Auftrag ist.

Symbol Auftragsübersicht
Bild 7. Symbol in der Auftragsübersicht

2.1.1. Versandprofil

Wie bei "normalen" Aufträgen von Amazon wird anhand der Versandprofile, welche in den Artikeln hinterlegt sind, geprüft, welches denn an diesem Auftrag hinterlegt werden soll. Dabei ist eine Voraussetzung, dass überhaupt ein Artikel im Auftrag zugeordnet werden konnte (sonst findet das System natürlich auch nicht die Versandprofile, die für die im Auftrag enthaltenen Artikel freigegeben sind). Dabei ist es wichtig bzw. ausschlaggebend, wie diese Versandprofile eingestellt sind. Wir beziehen uns jetzt nur auf den Filter Treueprogramm, nicht auf die weiteren Einstellungen, welche natürlich auch passen müssen (Herkunft, aktivierte Portotabellen etc.)

2.1.2. Treueprogramm

Der Filter Treueprogramm steuert per Ausschluss, ob ein Versandprofil zu einem Auftrag passt, oder eben nicht. Heißt im Umkehrschluss, wenn die Filter nicht korrekt gesetzt sind, können auch die gewünschten Auftragsarten (Prime, NextDay etc.) nicht das passende Versandprofil bekommen. Wollt ihr also ein Versandprofil für z.B. Prime NextDay Aufträge anlegen, muss der Filter Treueprogramm bei Option Amazon Prime NextDay aktiviert sein.

Prime-Treueprogamm-Filter
Bild 8. Filter Treueprogramm im Versandprofil

2.1.3. AmazonPrime Service

Nach der Verarbeitung des Auftrags (Rechnung etc.) wollt ihr diesen Auftrag bei Amazon zum Versand anmelden. Das könnt ihr wie gewohnt über einen Prozess oder über das Versand-Center unter Aufträge » Versand-Center vornehmen. Bei der Anmeldung wird über das Versandprofil des anzumeldenden Auftrags gecheckt, welcher AmazonPrime Service genutzt werden soll. Im Versandprofil wird diese Einstellung abhängig vom Lieferland in der Portotabelle hinterlegt.

Prime-Services
Bild 9. AmazonPrime Service Auswahl in der Portotabelle

Bedeutet, welcher Versandweg und welche Kosten für den Versand und das Label am Ende nach der erfolgreichen Anmeldung heraus kommen, hängt davon ab, welcher AmazonPrime Service in der Portotabelle des Lieferlandes in dem Versandprofil eingetragen ist, welches im Auftrag hinterlegt wurde.

2.1.4. Sonstige Informationen

Weiterhin werden die Maße und die Absenderinformationen von Amazon gefordert.

Letzteres hinterlegt ihr in den Einstellungen » Aufträge » Versand » Versanddienstleister » Grundeinstellungen pro Lager.

Übergeben werden müssen die Felder:
  • Firma

  • Straße

  • Hausnummer

  • E-Mail

  • PLZ

  • Ort

  • Land

  • Telefon

Welche Versenderinformationen übergeben werden richtet sich danach, welches Lager im anzumeldenden Auftrag hinterlegt ist.

Die Maße werden, je nach dem welche Option in dem Versandpaket eingestellt sind, aus dem System gezogen: Einstellungen » Aufträge » Versand » Versandpakete

Einstellung-Versandpakete
Bild 10. Einstellung Versandpakete

Entweder, ihr definiert in dem Versandpaket die Maße vor, oder ihr lasst diese aus den Feldern aus den Artikeln ziehen (in Version 7 pro Variante in Tab Einstellungen, in Version 6 unter Tab Base jeweils Länge/Breite/Höhe).

2.1.5. Versandgruppe auf Amazon definieren

Damit auf Amazon die Artikel auch mit den korrekten Versandarten angeboten werden, muss auf Amazon eine entsprechende Versandgruppe angelegt werden. Diese könnt ihr dann per Merkmal über den Artikeldatenexport pro Artikel auf Amazon steuern.

Dazu nutzt ihr am besten ein Merkmal von Typ Text oder Auswahl. Das Feld, welches ihr mit dem Merkmal verknüpfen müsst, lautet merchant_shipping_group_name. Als Wert für die Auswahl oder den Text in dem Artikel hinterlegt ihr den Namen der Versandgruppe, welche ihr zuvor in eurem Seller-Central angelegt habt. Informationen zur Merkmalverknüpfung findet ihr in unserem Handbuch.

Im folgenden Diagramm zur Veranschaulichung ein Beispiel mit Prime NextDay:

Prime-Auftragsablauf
Bild 11. Prime Auftragsablauf

2.2. Fehlermeldungen und wie sie gelöst werden können

Zu guter Letzt gibt es natürlich auch Fehlermeldungen bei der Anmeldung dieser Aufträge bei Amazon.

Wenn ein Auftrag nicht angemeldet werden sollte, könnt ihr unter Datenaustausch » API-Log in dem Vorgang Shipment_AmazonPrime prüfen, was an dieser Stelle von Amazon zurück gemeldet wurde (bei der Anmeldung über das Versand-Center wird die Fehlermeldung auch in rot direkt ausgegeben).

  • Error:TermsAndConditionsNotAccepted, Type: Sender bedeutet, dass die Geschäftsbedingungen zu Prime noch nicht auf Amazon bestätigt wurden. Diese Fehlermeldung kannst du "beheben", wenn du auf Amazon selbst einmal einen Auftrag zu Prime anmeldest (bei diesem Prozess sollten auch die Geschäftsbedingungen einmal abgefragt werden). Hilft dies nicht, müsst ihr euch mit Amazon in Verbindung setzen.

  • Error:InvalidRequest, Type: Sender bedeutet, dass die Daten nicht vollständig sind. Dies kann durch nicht gepflegte Absenderdaten für die Lager, Fehlende Informationen des Kunden (Lieferadresse) oder ein nicht zugeordnetes/nicht passendes Versandprofil im Auftrag resultieren. Weiterhin kann es daran liegen, dass ein Wert aus den Lagereinstellungen (wie oben genannt) zu lang ist - z.B. oft schon bei Firma der Fall gewesen. Amazon nimmt in den meisten Feldern nur Werte bis zu einer bestimmten Größe an (welche mir leider nicht exakt bekannt sind). Letzte Möglichkeit wäre, dass keine Maße übermittelt werden. Das kann daran liegen, dass in den Grundeinstellungen für die Versandpakete auf von Artikel beziehen gestellt ist, aber in den Artikeln keine Maße eingetragen sind.

  • Error:ShipmentAlreadyExists, Type: Sender z.B. bedeutet, dass bereits eine Versandanmeldung für den jeweiligen Auftrag besteht.

  • Error:no AmazonPrime Service selected bedeutet, dass das Versandprofil aus dem Auftrag in der Portotabelle kein Amazon Versandservice hinterlegt bekommen hat.

  • Error:ShippingServiceNotAvailable, Type: Sender bedeutet wie die Fehlermeldung bereits sagt, dass ein Amazon Service für den Auftrag übermittelt wurde, welche nicht zur Art (z.B. NextDay) des Auftrags passt. Amazon sieht für die unterschiedlichen Arten unterschiedliche Services vor. Daher kommt der Fehler. Prüfen, ob das passende Versandprofil am Auftrag hinterlegt ist und/oder der passende AmazonService in dem Versandprofil eingetragen wurde.

  • Error:ResourceNotFound, Type: Sender bedeutet, dass der Auftrag auf Amazon nicht existiert oder er bereits storniert wurde.

  • No Valid Warehouse Address bedeutet, dass für das Lager aus dem Versendet wird, keine oder keine gültigen Werte eingetragen sind Einstellungen » Aufträge » Versand » Versanddienstleister » Grundeinstellungen

3. MFN-Auftragsimport

In diesem best practice werden unterschiedliche Ursachen gelöst, welche dazu führen können, dass eure MFN Aufträge (MFN = merchant fulfillment network, sprich Händlerversand) nicht importiert werden. Dabei gehen wir davon aus, dass in den Amazon Grundeinstellungen der Auftragsimport bereits aktiviert wurde.

3.1. MWS Registrierung

Diese ist dafür zuständig uns als Entwickler für den Zugriff auf eueren Amazon Account zu authorisieren. Durch die Registrierung wird das Zugriffrecht auch in eurem Seller-Central unter Einstellungen » Benutzerberechtigungen im Bereich Amazon MWS Entwicklerberechtigungen einsehbar. Ist diese Berechtigung nicht vorhanden, können wir weder Daten von Amazon abrufen noch zu Amazon senden (Anfragen werden von Amazon blockiert).

Ihr könnt diesen Fall erkennen, indem ihr in dem oben genannten Bereich im Seller-Central prüft, ob die Berechtigung vorliegt. Ein weiteres Anzeichen dafür ist die Fehlermeldung: Error:Access to Reports. (GetReportScheduleList) is denied welche ihr dann in fast allen Anfragen bekommt. Zu finden ist diese in den Logs oder im Bereich System » Märkte » Amazon » Datenaustausch » Berichte, wenn ihr wie im nächsten Punkt beschrieben die scheduled reports setzt.

In unserem Handbuch ist beschrieben, wie ihr die MWS Registrierung ausführt.

3.2. Auth-Token abgelaufen

Der Auth-Token wird bei der MWS Registrierung generiert. Dieser wird für jeden Abgleich zwischen uns und Amazon verwendet und hängt direkt mit der Berechtigung zusammen. Dieser Token wurde seit geraumer Zeit mit einem Ablaufdatum versehen (letztlich zu eurem Schutz, damit bereits deaktivierte Schnittstellen auch wirklich keinen Zugriff mehr haben nachdem der Token abgelaufen ist). Im Umkehrschluss bedeutet es, dass dieser Token auch aktualisiert werden muss. Denn wenn dieser abläuft, ist die Entwicklerberechtigung der MWS Registrierung außer Kraft gesetzt und es kann keine Abgleich mehr ausgeführt werden.

Ob der Token abgelaufen ist, erkennt ihr ebenfalls in den Entwicklerberechtigungen in eurem Seller-Central oder an der Fehlermeldung Access denied.

Den Auth-Token könnt ihr im Bereich Amazon MWS Entwicklerberechtigungen im Seller-Central unter Einstellungen » Benutzerberechtigungen aktualisieren (Ablaufdatum wird in Zukunft gesetzt, damit ist die Berechtigung wieder aktiv).

3.3. Zugangsdaten nicht korrekt

Selbstverständlich müssen die Zugangsdaten in den Grundeinstellungen passen, damit überhaupt von unserem System aus Kontakt mit eurem Amazon Konto aufgenommen werden kann.

Die Fehlermeldung dazu lautet unter anderem ERROR: AuthToken is not valid for SellerId and AWSAccountId wenn der Händler Token in den Grundeinstellungen nicht korrekt eingetragen ist.

Der korrekte Token und eure Verkäufer-ID (auch Merchant-ID genannt) ist über die MWS Registrierung zu finden (am Ende der Registrierung). Alternativ kann auch die Verkäufer-ID in das Feld Händler-Token eingetragen werden.

Nachdem ihr den Händler-Token in den Amazon Grundeinstellungen geändert habt, führt bitte einmal System » Märkte » Amazon » Datenaustausch » Berichte Tab Token-Refresh aus damit die Änderung direkt greifen kann.

3.4. scheduled reports

Passen die oberen Punkte, können die Abgleiche ausgeführt werden. Damit auch Aufträge importiert werden können, muss Amazon Berichte erzeugen, in denen die Aufträge enthalten sind. Diese Berichte rufen wir ab.

Die Erzeugung der Berichte ist nicht von Amazon voreingestellt. Eine Handlung von euch ist erforderlich.

Unter System » Märkte » Amazon » Datenaustausch » Berichte könnt ihr die automatische kontinuierliche Erzeugung im Tab Geplante Berichte festlegen. Das Ganze nennt sich Scheduler bzw. in diesem Fall, da es sich um Berichte handelt, scheduled reports.

  1. Amazon-Konto wählen

  2. Unter MFN Orders den Intervall wählen

  3. schedule mfn order report Ausführen (Zahnrad)

Da wir alle 15 Minuten einen Abruf ausführen, mit welchem wir die noch nicht als abgeholt markierten Berichte von Amazon ziehen, legen wir den Intervall mit 15 Minuten nahe.

Ob die Ausführung korrekt übernommen wurde, erkennt ihr über die Lupe.

Lupe Scheduled Reports
Bild 12. Scheduled Reports einsehen

Als Ergebnis seht ihr die bisher auf eurem Amazon Konto aktivierten Scheduler. Für den MFN Auftragsimport ist der Report Type Get Orders Data relevant und sollte auf 15 Minuten eingestellt sein. Diese Einstellung kann auch die Ursache dafür sein, dass Aufträge erst sehr spät importiert werden (hier sind von täglich bis wöchentlich schon alle Intervalle vorgekommen).

3.5. Weitere Fehlermeldung

Bei der Fehlermeldung The seller does not have an eligible Amazon account to call Amazon MWS. kann es ebenfalls die Ursache sein, dass keine Berechtigung für den Zugriff von unserem System auf Amazon vorliegt. Dazu einmal wie oben geschrieben die Entwicklerberechtigungen prüfen und wenn nicht vorhanden jene über die MWS Registrierung hinzufügen. Sollte dies nicht helfen, bitte mit Amazon in Kontakt treten (entweder ist euer Seller-Account kein Power-Anbieter und es kann die Amazon MWS API nicht genutzt werden oder euer Account ist noch nicht komplett freigeschaltet).

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