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Migrationsleitfaden

Diese Seite enthält wichtige Informationen zur Migration auf plentymarkets 7. Für plentymarkets 7 wurde die Artikelarchitektur grundlegend überarbeitet. Auf dieser Seite wird kurz die neue Architektur erläutert und ein Ausblick auf die weiteren Verbesserungen gegeben, die sich zurzeit noch in der Umsetzung befinden. Des Weiteren wird der Ablauf der Migration beschrieben. Sie erfahren, welche Vorbereitungen Sie treffen müssen, um Ihr System für die Migration vorzubereiten. Beachten Sie, dass eine Migration nicht rückgängig gemacht werden kann. Wenn Sie die hier beschriebenen Vorbereitungen nicht treffen, kann dies einen erheblichen Korrekturaufwand für Sie nach der Migration bedeuten. Im schlimmsten Fall kann es zu einem Verlust von Daten kommen. Lesen Sie daher die folgenden Informationen aufmerksam und bereiten Sie Ihre Daten wie hier beschrieben für die Migration vor.

SOAP API nur mit plentymarkets 7 Classic Tarif

Ab dem Wechsel auf plentymarkets 7 ist die SOAP-API nur für Kunden mit Classic-Tarif nutzbar. Kunden mit Zero-Vertrag können die SOAP-API nicht mehr nutzen. Die REST-API steht allen plentymarkets 7 Kunden zur Verfügung.

1. Überblick über die neue Artikelarchitektur

In der neuen Artikelarchitektur ist ein Artikel der vollständige Datensatz einer Hauptvariante sowie sämtlicher dazugehöriger Varianten. Ein Artikel besteht also aus globalen Daten, die für alle Varianten des Artikels gelten (Artikeldaten), und aus Daten, die pro Variante verwaltet werden (Variantendaten).

Artikeldaten:

  • Globale Einstellungen (Zustand, Hersteller, Altersfreigabe, etc.)

  • Texte

  • Merkmale

  • Cross-Selling-Einstellungen

Variantendaten:

  • Bilder

  • Marktplatz-Sichtbarkeit

  • Verkaufspreise

  • Barcodes

  • Einheiten

  • Lager

  • Bestand

  • Kategorien

  • Lieferanten

Jeder Artikel verfügt über eine nicht löschbare Hauptvariante. Diese Hauptvariante ist nicht identisch mit dem Artikel, sondern unterscheidet sich von den anderen möglichen Varianten eines Artikels lediglich dadurch, dass Eigenschaften von ihr an weitere Varianten des Artikels vererbt werden können. Die Hauptvariante kann selbst eine kaufbare Variante sein oder als virtuelle Variante dienen, um die weiteren Varianten des Artikels zu verwalten.

Bild 1 zeigt eine schematische Darstellung der Artikelarchitektur in plentymarkets 7.

Aktueller Stand der neuen Artikelarchitektur
Bild 1. Aktueller Stand der neuen Artikelarchitektur

Die neue Artikelarchitektur bietet zahlreiche Vorteile. Wichtigstes Ziel war noch mehr Flexibilität bei der Verwaltung und Pflege der Preise, der Artikeldaten und vor allem auch der Varianten. Eine kurze Übersicht der Neuerungen und Vorteile finden Sie nachfolgend.

  • Die Preissets mit den Preisspalten wurden durch Verkaufspreise ersetzt. Diese Verkaufspreise werden zentral definiert und verwaltet und Varianten zugewiesen. Dieses Konzept vereinfacht die Preispflege und bietet Ihnen gleichzeitig deutlich mehr Flexibilität bei der selektiven Preisgestaltung. Beispielsweise werden die Mengenrabattstaffeln von Artikeln und Kundenklassen zu Verkaufspreisen migriert. Dies erlaubt Ihnen noch mehr Flexibilität bei der Preisstaffelung.

  • Mehr Flexibilität bei der Arbeit mit Varianten. Anders als bisher können für Varianten eigene Werte z.B. für Maße und Gewichte, Versandkosten, sonstige Kosten und Lieferanten hinterlegt werden. Um den Pflegeaufwand bei sehr ähnlichen Varianten zu minimieren, haben wir gleichzeitig die Möglichkeit geschaffen, Daten von der Hauptvariante an die Varianten zu vererben.

  • Vererbung bestimmter Artikeldaten der Hauptvariante an die dazugehörigen Varianten. Damit reduzieren Sie Ihren Pflegeaufwand, ohne Abstriche bei der Flexibilität zu machen. Die Vererbung ermöglicht es Ihnen, Varianteneigenschaften zentral an der Hauptvariante zu verwalten und so die Werte vieler Varianten gleichzeitig zu aktualisieren. Beim Erstellen von Varianten werden viele Einstellungen der Hauptvariante automatisch auf die Varianten übertragen. Auch bei einer späteren Bearbeitung der Hauptvariante erben die Varianten automatisch die neuen Einstellungen, wenn die Vererbung aktiviert ist. Gleichzeitig können Sie die Vererbung jedoch auch an der Variante deaktivieren und so individuelle Einstellungen vornehmen.

2. Ausblick

plentymarkets setzt auf agile Softwareentwicklung. Das bedeutet, dass Neuerungen nicht wie in klassischen Entwicklungszyklen als "große Würfe" veröffentlicht werden. Stattdessen werden Projekte in kleinere Einzelprojekte bzw. Inkremente heruntergebrochen, die in kürzeren, aber regelmäßigen Abständen veröffentlicht werden. Da die Artikelstruktur fast alle anderen Bereiche von plentymarkets beeinflusst, stellt in diesem Fall das kleinstmögliche Inkrement dennoch eine umfassende Umstrukturierung dar. Trotzdem setzen wir beim Artikelumbau auf agile Softwareentwicklung und stellen in der aktuellen Version einen ersten Zwischenstand vor. Er erlaubt Ihnen, sich mit der neuen Struktur vertraut zu machen, während wir weitere Verbesserungen planen und nach und nach auf agile Weise veröffentlichen. Für die nächsten Inkremente haben wir uns folgende Themen vorgenommen:

  • Pflege von Namen, Kurzbeschreibung, Beschreibung etc. pro Variante und ggf. auch pro Variante und Mandant

  • Definition von Merkmalen pro Variante

  • Pflege von Preisen pro Kunde

Bild 2 zeigt das Ziel, die Datenpflege auf Variantenebene auf die Artikeltexte und Merkmale zu erweitern.

Ausblick Datenpflege auf Variantenebene
Bild 2. Ausblick Datenpflege auf Variantenebene

3. Voraussetzungen für die Migration

Beachten Sie die folgenden Voraussetzungen für eine Migration Ihres Systems auf plentymarkets 7.

  • Hosting: Ihr System muss auf AWS gehostet sein. plentymarkets 7 kann nicht auf einem eigenen Server oder der plentymarkets eigenen Cloud (Cluster) genutzt werden.
    → Sie können Ihr System vor der Migration auf AWS umziehen, wenn die Hauptdomain bei plentymarkets gehostet ist.

  • SOAP: Eigene SOAP-Anbindungen und SOAP-Anbindungen von Partnern oder Agenturen müssen vor der Migration auf ihre Stable 7-Tauglichkeit geprüft werden. Fragen Sie den Entwickler oder die Agentur, ob die Anbindung Stable 7-fähig ist.

  • plentymarkets Shipping: plentymarkets Shipping ist nicht mit plentymarkets 7 kompatibel und wird nicht mehr unterstützt. Wechseln Sie auf den aktuellen plentymarkets-Client.

  • Marktplätze: In plentymarkets 7 sind noch nicht alle Marktplätze funktionsfähig. Prüfen Sie vor der Migration die Liste der noch nicht migrierten Marktplätze.

  • Vorbereitungen: Arbeiten Sie diesen Migrationsleitfaden durch und treffen Sie die darin beschriebenen Vorbereitungen.

Beachten Sie außerdem, dass die SOAP-API ab dem Wechsel auf plentymarkets 7 nur für Kunden mit Classic-Tarif nutzbar ist. Kunden mit Zero-Vertrag können die SOAP-API nicht mehr nutzen. Die REST-API steht allen plentymarkets 7 Kunden zur Verfügung.

4. Migration

Im folgenden Kapitel wird beschrieben, wie Ihre Daten in die neue Artikelarchitektur migriert werden. Zur besseren Übersichtlichkeit ist diese Migrationsbeschreibung in die Unterbereiche Artikeldaten und Preisspalten unterteilt. In beiden Bereichen sind teilweise Vorarbeiten Ihrerseits erforderlich. Diese Vorarbeiten werden in diesem Kapitel nur kurz umrissen, eine genaue Anleitung finden Sie im Kapitel Vorbereitungen im Detail.

4.1. Migration der Artikeldaten

4.1.1. Migrationsmuster

Die Migration der Artikeldaten in die neue Artikelarchitektur erfolgt grundsätzlich nach dem folgenden Muster:

Tabelle 1. Migration von Artikeldaten
Migrierter Datentyp Verhalten Ausnahmen

Stammartikel (Artikel ohne Varianten) ⇒ Hauptvariante

Einstellungen bzw. Daten des Artikels werden übernommen.

Variante ⇒ Variante

Einstellungen bzw. Daten der Variante werden übernommen.

Varianten ohne Einstellungen
⇒ Variante

Einstellungen bzw. Daten der Hauptvariante werden übernommen.

Artikel-/Variantennummer wird nur einmal vergeben.
Für alle weiteren Varianten werden neue Variantennummern generiert (siehe unten).

Nicht alle Datenformate werden migriert

Aufgrund der neuen Artikeldatenstruktur werden nicht alle Item-Datenformate des Menüs Datenaustausch » Dynamischer Export migriert. Nicht kompatible Datenformate werden bei der Migration entfernt.

Ausnahme: Artikel-/Variantennummern

In der neuen Artikelarchitektur ist die Variantennummer systemweit eindeutig. Bei der Migration werden daher in bestimmten Fällen neue Variantennummern vergeben. Die Migration läuft nach dem folgenden Muster ab:

Tabelle 2. Migration der Artikel-/Variantennummern
Einstellung Artikel-/Variantennummer

Neuer Pfad

Artikel » Artikel bearbeiten » Artikel öffnen » Tab: Varianten-ID » Tab: Einstellungen

Sonderfall 1:
Artikel/Varianten ohne Artikel-/Variantennummer

Pro Variante wird eine neue, eindeutige Variantennummer generiert. Diese Variantennummer wird nach dem Muster aus Präfix und nächster Variantennummer vergeben, das vor der Migration im Menü System » Artikel » Einstellungen über die Einstellungen Präfix für neue Variantennummern (ab plentymarkets 7) und Nächste Variantennummer (ab plentymarkets 7) festgelegt wurde.

Sonderfall 2:
Artikel/Varianten mit gleicher Artikel-/Variantennummer

Die zuerst migrierte Variante übernimmt die Artikel-/Variantennummer. Für alle weiteren Varianten wird eine neue, eindeutige Variantennummer generiert. Diese Variantennummer wird nach dem Muster vergeben, das vor der Migration in den Migrationseinstellungen des Menüs System » Einstellungen » Migration über die Einstellung Doppelte Nummern festgelegt wurde.

Sonderfall 3:
Artikel mit mehreren Preissets

Aus einer Variante können mehrere Varianten entstehen. Bei dem zuerst migrierten Preisset übernimmt die Variante die Artikel-/Variantennummer. Für alle weiteren Varianten wird eine neue, eindeutige Variantennummer generiert. Diese Variantennummer wird nach dem Muster vergeben, das vor der Migration in den Migrationseinstellungen des Menüs System » Einstellungen » Migration über die Einstellung Doppelte Nummern festgelegt wurde.
Hinweis: Bei der Migration eines Artikels mit mehreren Preissets, in denen Inhalt und Einheit identisch sind, wird nur das erste Preisset migriert.

Vorbereitungen

Migrationseinstellungen vornehmen/prüfen.
Einstellungen Präfix für neue Variantennummern (ab plentymarkets 7) und Nächste Variantennummer (ab plentymarkets 7) im Menü System » Artikel » Einstellungen festlegen.
Prüfen, ob es Artikel mit mehreren Preissets gibt, bei denen für mehrere Preissets die gleiche Einheit und der gleiche Inhalt hinterlegt wurden. Einheit und Inhalt der zusätzlichen Preissets ändern.

4.1.2. Besonderheiten

Einheit 1 und Einheit 2

In der neuen Artikelarchitektur werden die Felder Einheit 1 und Einheit 2 durch das Feld Variantenname ersetzt. Wie der Inhalt dieser Felder migriert wird, legen Sie in den Migrationseinstellungen fest. Die Migration erfolgt nach dem folgenden Muster:

Tabelle 3. Migration der Felder Einheit 1 und Einheit 2
Einstellung Einheit 1, Einheit 2

Neuer Pfad

Artikel » Artikel bearbeiten » Artikel öffnen » Tab: Varianten-ID » Tab: Einstellungen

Verhalten

Abhängig von den gewählten Migrationseinstellungen wird entweder eine der beiden Einheiten verworfen oder beide Felder werden zusammengeführt.
Werden die Felder Einheit 1 und Einheit 2 zum Feld Variantenname zusammengeführt, wird der Inhalt beider Felder mit dem in den Migrationseinstellungen festgelegten Trennzeichen in das Feld Variantenname eingefügt.

Vorbereitungen

Einheiten prüfen und Trennzeichen festlegen. Ggf. die Felder Einheit 1 und/oder Einheit 2 ändern.

Webshop-Sichtbarkeit

Die Sichtbarkeit im Webshop wird nun über die Mandanten-Sichtbarkeit gesteuert. Es gibt keine zentrale Einstellung mehr, die die Sichtbarkeit des Artikels im Webshop steuert. Stattdessen wird die Mandanten-Sichtbarkeit im Tab Verfügbarkeit der Variante definiert.

Tabelle 4. Migration der Webshop-Verfügbarkeit
Einstellung Webshop-Sichtbarkeit

Neuer Pfad

Artikel » Artikel bearbeiten » Artikel öffnen » Tab: Varianten-ID » Tab: Verfügbarkeit

Vorbereitungen

Keine

GTIN1 bis GTIN4, ISBN

In der neuen Artikelarchitektur werden EAN/GTIN und ISBN als Barcode-Definitionen hinterlegt. Eine Begrenzung der Anzahl von GTIN/ISBN gibt es nicht mehr. Sie können also pro Variante beliebig viele Barcode-Definitionen hinterlegen. Bei der Migration werden fünf Barcode-Definitionen angelegt, um die derzeitigen GTIN und ISBN abzubilden. Die Migration erfolgt nach dem folgenden Muster:

Tabelle 5. Migration von GTIN1 bis GTIN4/ISBN
Einstellung GTIN1 bis GTIN4, ISBN

Neuer Pfad

Artikel » Artikel bearbeiten » Artikel öffnen » Tab: Varianten-ID » Tab: Einstellungen

Verhalten

Artikel: Vorhandene GTIN1 bis GTIN4 und ISBN werden als Barcodes der Hauptvariante angelegt.
Varianten: Vorhandene GTIN1 bis GTIN4 werden als Barcodes der Variante angelegt. Für Varianten ohne GTIN wird kein Barcode angelegt, d.h. die GTIN des Artikels werden nicht berücksichtigt.
Zuordnung der vorhandenen GTIN bei der Migration:
GTIN13, wenn 13 Zeichen und nur Ziffern.
UPC, wenn 12 Zeichen und nur Ziffern.
GTIN128 bei sonstiger Länge und nur Ziffern.
Code128 bei allen anderen Zeichenlängen, die mindestens ein Zeichen enthalten, das keine Ziffer ist.
Hinweis: Bei der Migration der GTIN werden führende Nullen abgeschnitten. Da sich hierdurch die Zeichenlänge des Codes ändert, wird die GTIN nicht als GTIN-Datensatz migriert, sondern als Code128 oder UPC angelegt.

Vorbereitungen

Prüfen, ob EAN/GTIN mit führenden Nullen vorhanden sind.

4.2. Migration der Preisspalten

Die bisherigen Preissets mit Preisspalten werden in der neuen Artikelarchitektur durch Verkaufspreise ersetzt. Diese Verkaufspreise werden im Menü System » Artikel » Verkaufspreise definiert. An den Varianten werden die Preise in den verschiedenen Verkaufspreisen hinterlegt. Die neuen Verkaufspreise setzen sich aus folgenden Einstellungen zusammen:

  • Herkunft

  • Währung

  • Kundenklasse

  • Mandant (Shop)

  • Amazon-Konten

  • eBay-Konten

  • Lieferland

  • Preistyp

  • Artikelmenge, ab der der Preis gilt

Den eigentlichen Preis, also den Betrag, für einen Verkaufspreis tragen Sie an den Varianten ein. Bisher wurden Preise aus einer Kombination von Einstellungen in verschiedenen Bereichen errechnet (Tabelle 6). Aus diesen Einstellungen werden nun Ihre neuen Verkaufspreise erstellt. Die Anzahl der erstellten Verkaufspreise ist also von der Komplexität der bisherigen Einstellungen abhängig. Bei der Migration werden die Preisspalten mit der folgenden Priorität analysiert, um die neuen Verkaufspreise zu ermitteln:

Tabelle 6. Priorität bei der Erstellung von Verkaufspreisen
Prio Preisspalten-Definition Erläuterung Vorbereitungen

1

System » Aufträge » Auftragsherkunft

Preisspalte der Auftragsherkunft hat höchste Priorität für Herkünfte größer/gleich 2.0.
Ausnahme: Herkünfte mit konten-/plattformabhängigen Preisspalten, z.B. eBay, Amazon

  • Eingestellte Preisspalten im Menü Auftragsherkunft mit der am Marktplatz hinterlegten Preisspalte vergleichen und ggf. vereinheitlichen.
    Fallback: Bei Herkünften mit eigenen Preisspalten bei den Einstellungen (z.B. Shopgate), bei denen der Standardpreis eingestellt ist, wird, wenn unter System » Aufträge » Auftragsherkünfte eine Preisspalte explizit angegeben ist, diese Einstellung und nicht der Standardpreis herangezogen.

2

System » Aufträge » Zahlung » Währungen

Option Währungsumrechnung beachten:
Verwende Preisspalte = Betrag in der Preisspalte wird übernommen.
Live-Umrechnung = Betrag in der Preisspalte wird mit aktuellem Wechselkurs umgerechnet.

  • Einstellung Währungsumrechnung aller Mandanten prüfen. Haben verschiedene Mandanten verschiedene Einstellungen, prüfen, ob es sinnvoll ist, diese Einstellung zu vereinheitlichen, um die Anzahl der neu erstellten Verkaufspreise zu reduzieren.

  • Bei Mandanten mit Einstellung "Verwende Preisspalte":
    Prüfen, welche Preisspalten im Menü System » Aufträge » Zahlung » Währungen mit Währungen verknüpft sind. Sicherstellen, dass an allen Artikeln in diesen Preisspalten Beträge hinterlegt sind.
    Wichtig: Ist kein Betrag hinterlegt, wird bei gleicher Währung der Standardpreis der Variante übernommen. Je nach Wechselkurs kann dies zu stark abweichenden neuen Preisen führen.

3

System » Kunden » Kundenklassen

Greift, wenn Preisspalten für Auftragsherkunft und Währungen keine Rolle spielen.
Hinweis: Mengenrabatte werden ab sofort nicht mehr bei den Kundenklassen, sondern als Verkaufspreise definiert.

  • Pro vorhandene und benutzte Sichtbarkeit (Zeige jedem, Nur B2C-Kunden, Nur B2B-Kunden) wird ein Verkaufspreis pro Preisspalte angelegt. Daher Einstellung Preissichtbarkeit in Bezug auf die Kundenklassen prüfen.

4

System » Mandant » Mandant wählen » Webshop » Einstellungen

Greift nur, wenn keine anderen Einstellungen höhere Priorität haben.

  • Eingestellte Preisspalten in den Bereichen Herkunft, Währung, Kundenklasse, Mandant (Shop) prüfen. Ist dieselbe Preisspalte in mehr als einem Bereich eingestellt, werden diese Einstellungen kombiniert. Diese Kombinationen dahingehend prüfen, dass sich daraus kein unerwünschtes neues Verhalten ergibt.

Die Preisspalten werden einzeln zu Verkaufspreisen migriert. Zunächst werden dabei der Standardpreis mit den vorhandenen Einstellungskombinationen anhand der oben beschriebenen Priorität migriert und daraus die relevanten Verkaufspreise erstellt. Danach werden alle weiteren benutzten Preisspalten, d.h. Preisspalte 1, Preisspalte 2 etc., einzeln migriert. Preisspalten, die nirgendwo genutzt werden und in keinem Artikel einen Preis enthalten, werden nicht migriert.

5. Vorbereitungen im Detail

Tipp: Artikeldaten prüfen und ggf. aktualisieren

Prüfen Sie vor der Migration die Aktualität Ihrer Artikeldaten. Löschen Sie alte Testartikel und prüfen Sie vor allem die Preise. Dies vereinfacht die Datenmigration und reduziert Ihren Pflegeaufwand nach der Migration.

Für eine reibungslose Migration Ihrer Artikeldaten müssen Sie die in diesem Kapitel beschriebenen Vorbereitungen treffen. Führen Sie diese Vorbereitungen unbedingt vor der Migration Ihrer Artikeldaten aus, da sonst ein hoher Korrekturaufwand nach der Migration entsteht. Es kann sogar der Verlust von Daten die Folge sein.

Die hier beschriebenen Einstellungen und Vorbereitungen nehmen Sie bereits vor der Migration in Ihrer aktuellen plentymarkets 6 Version vor.

5.1. Systemeinstellungen vor dem Wechsel auf plentymarkets 7

5.1.1. Migrationseinstellungen vornehmen

Nehmen Sie die folgenden Migrationseinstellungen vor, bevor Sie auf plentymarkets 7 wechseln.

Migrationseinstellungen vornehmen:

  1. Öffnen Sie das Menü System » Einstellungen » Migration.

  2. Klappen Sie Artikel (Einstellungen für den Wechsel auf plentymarkets 7) auf.
    → Die Migrationseinstellungen werden eingeblendet.

  3. Nehmen Sie die Einstellungen vor. Beachten Sie [migrationseinstellungen].

  4. Speichern Sie die Einstellungen.

Tabelle 7. Migrationseinstellungen
Einstellung Erläuterung

Hauptvariante erstellen

Wählen, ob für Artikel mit Varianten eine Hauptvariante aus den Artikeldaten erstellt werden soll.
Ja (Standardeinstellung) = Eine zusätzliche Variante wird erstellt, an der die Artikeldaten hinterlegt werden. Diese Variante wird zur Hauptvariante.
Beispiel: Aus einem Artikel mit 4 Varianten werden nach der Migration 5 Varianten. Der ehemalige Artikel wird zur Hauptvariante.
Nein = Die am Artikel gespeicherten Daten werden verworfen.
Beispiel: Aus einem Artikel mit 4 Varianten werden nach der Migration 4 Varianten. Eine der ehemaligen Varianten wird zur Hauptvariante.
Wichtig: Bei Auswahl der Option Nein werden die Artikeldaten nicht migriert. Die Daten werden verworfen. Bei Marktplätzen (z.B. Amazon, Zalando, Allyouneed) mit einer Parent-Child-Artikelbeziehung findet kein Abgleich zwischen plentymarkets und dem Marktplatz statt. Wir empfehlen daher die Standardeinstellung Ja.

Zusammenführung Einheit 1 + 2

Felder Einheit 1 und Einheit 2 werden bei der Migration zum Feld Variantenname zusammengefasst.
Wählen, wie die Einheiten migriert werden sollen:
Einheit 1 + Einheit 2 = Inhalt der Felder wird in der Reihenfolge Einheit 1Einheit 2 zusammengefasst. Trennzeichen mit Option Trennzeichen bei Zusammenfassen Einheit 1 + 2 festlegen.
Einheit 2 + Einheit 1 = Inhalt der Felder wird in der Reihenfolge Einheit 2Einheit 1 zusammengefasst. Trennzeichen mit Option Trennzeichen bei Zusammenfassen Einheit 1 + 2 festlegen.
Einheit 1 = Nur Inhalt der Felder Einheit 1 wird migriert. Inhalt der Felder Einheit 2 wird nicht migriert.
Einheit 2 = Nur Inhalt der Felder Einheit 2 wird migriert. Inhalt der Felder Einheit 1 wird nicht migriert.

Trennzeichen für Zusammenführung Einheit 1 + 2

Bei Auswahl der Optionen Einheit 1 + Einheit 2 oder Einheit 2 + Einheit 1:
Trennzeichen eingeben, die zwischen den beiden Einheiten eingefügt werden sollen. Als Trennzeichen können beliebe Kombinationen aus Leerzeichen, Zeichen (Komma, Semikolon, Schrägstrich etc.) und Buchstaben eingegeben werden.
Hinweis: Der Inhalt des Felds wird direkt übernommen, Leerzeichen müssen also eingegeben werden, wenn sie als Bestandteil der Trennzeichen eingefügt werden sollen.

Doppelte Nummern

In plentymarkets 7 ist die Variantennummer systemweit eindeutig. Bei doppelt vergebenen Artikel-/Variantennummern übernimmt die zuerst migrierte Variante die vorhandene Nummer. Für alle weiteren Varianten wird eine neue, eindeutige Variantennummer vergeben. Festlegen, nach welchem Muster diese Variantennummern vergeben werden sollen.
Neue Nummer generieren = Die zuerst migrierte Variante übernimmt die Artikel-/Variantennummer. Für die weiteren Varianten werden neue Nummern generiert. Im Menü System » Artikel » Einstellungen das Muster aus Präfix und nächster Variantennummer festlegen, nach dem diese Nummern generiert werden sollen.
Vorhandene durch Counter eindeutig machen = Die zuerst migrierte Variante übernimmt die Artikel-/Variantennummer. Für alle weiteren Varianten wird an diese Nummer eine aufsteigende Zahl angefügt, um sie eindeutig zu machen.
Beispiel: Die Artikel-/Variantennummer XY12345 befindet sich dreimal im System. Bei der Migration werden drei Varianten angelegt. Diese neuen Varianten haben die Variantennummern XY12345, XY123452 und XY123453.

5.1.2. Muster für neue Variantennummern festlegen

Gehen Sie wie unten beschrieben vor, um vor dem Wechsel auf plentymarkets 7 festzulegen, nach welchem Muster neue Variantennummern erstellt werden sollen.

  1. Öffnen Sie das Menü System » Artikel » Einstellungen.

  2. Nehmen Sie Einstellungen für Präfix für neue Variantennummern (ab plentymarkets 7) und Nächste Variantennummer (ab plentymarkets 7) vor. Beachten Sie Tabelle 8.

  3. Speichern Sie die Einstellungen.

Tabelle 8. Muster für nächste Variantennummer
Einstellung Erläuterung

Präfix für neue Variantennummern (ab plentymarkets 7)

Präfix eingeben, das beim Generieren neuer Variantennummern vorangestellt werden soll. Ist das Feld leer, wird das Präfix NEW- verwendet.
Hinweis: Einstellung greift erst ab plentymarkets 7.

Nächste Variantennummer (ab plentymarkets 7)

Variantennummer eingeben, die als Nächstes vergeben werden soll. Alle weiteren neuen Variantennummern werden aufsteigend ab dieser Nummer generiert.
Die angezeigte nächste Variantennummer wird aktualisiert, sobald eine neue Variantennummer generiert wurde. Es wird also immer die Variantennummer angezeigt, die beim Erstellen der nächsten Variante vergeben wird.
Hinweis: Einstellung greift erst ab plentymarkets 7.

5.2. Artikeldaten

5.2.1. EAN/GTIN prüfen

Bei der Migration der EAN/GTIN werden führende Nullen abgeschnitten. Da sich hierdurch die Zeichenlänge des Codes ändert, wird die EAN/GTIN nicht als GTIN migriert, sondern als Code128 oder UPC angelegt. Prüfen Sie daher vor der Migration, ob GTIN mit einer oder mehreren führenden Nullen im System vorhanden sind. Wenn EAN mit führenden Nullen existieren, korrigieren Sie diese GTIN nach der Migration.

Gehen Sie wie unten beschrieben vor, um die EAN-/GTIN-Daten zu exportieren.

EAN-Daten exportieren:

  1. Öffnen Sie das Menü Datenaustausch » Export » Dynamischer Export.

  2. Erstellen Sie ein neues Datenformat des Datenformat-Typs Item.
    → Die empfohlenen Einstellungen für Datenfelder und Aktionen entnehmen Sie Tabelle 9.

  3. Öffnen Sie die CSV-Datei.

  4. Prüfen Sie die GTIN.
    ❏ Sind GTIN vorhanden, die mit einer oder mehreren Nullen beginnen?
    → Wenn keine GTIN mit führenden Nullen vorhanden sind, besteht kein Handlungsbedarf.

  5. Wenn GTIN mit führenden Nullen vorhanden sind, speichern Sie die CSV-Datei. Sie benötigen diese GTIN-Daten, um die GTIN nach der Migration zu korrigieren.

Tabelle 9. Datenfelder Datenformat Item
Feld Aktion Erläuterung

ItemId

Keine

Artikel-ID

ItemEAN

Keine

GTIN-Code eines Artikels

ItemEAN2

Keine

Weiterer GTIN-Code eines Artikels

ItemEAN3

Keine

Weiterer GTIN-Code eines Artikels

ItemEAN4

Keine

Weiterer GTIN-Code eines Artikels

5.2.2. Einheiten prüfen

Bei der Migration der Preissets stellen die Einheiten eine Besonderheit dar und erfordern daher Ihre Aufmerksamkeit.

Felder "Einheit 1" und "Einheit 2" prüfen

Die Felder Einheit 1 und Einheit 2 werden in der neuen Artikelarchitektur durch das Feld Variantenname ersetzt. In den Migrationseinstellungen legen Sie fest, ob der Inhalt nur eines Feldes oder beider Felder migriert wird. Sollen beide Felder migriert werden, geben Sie die Trennzeichen ein, die bei der Migration zwischen den Einheiten eingefügt werden sollen. Prüfen Sie daher vor der Migration, welche Trennzeichen geeignet sind, damit der zusammengesetzte Variantenname, der sich hieraus ergibt, Ihren Anforderungen entspricht. Passen Sie ggf. den Inhalt der Felder Einheit 1 und/oder Einheit 2 an.

Tabelle 10. Beispiel für Migration der Felder Einheit 1 und Einheit 2
Alt Neu

Einheit 1: 50 g
Einheit 2: 60,00 € je 1000 g
Zusammenführung Einheit 1 + 2: Einheit 1 + Einheit 2
Trennzeichen für Zusammenführung Einheit 1 + 2: "; " (d.h. Semikolon+Leerzeichen)

Variantenname: 50 g; 60,00 € je 1000 g

Felder "Einheit" und "Inhalt" prüfen

In der alten Artikelarchitektur wurden Artikel durch eine SKU, die sich aus Artikel-ID, Preis-ID und Varianten-ID zusammensetzte, eindeutig gekennzeichnet. In der neuen Architektur wird die Varianten-ID zum eindeutigen Bezeichner. In der neuen Architektur darf allerdings eine Variante in der Konstellation AttributeValueSetID + Einheit + Inhalt nur einmal vorkommen. Bei der Migration von Artikeln mit mehreren Preissets, in denen Inhalt und Einheit identisch sind, wird nur das erste Preisset migriert. Alle weiteren Preissets des Artikels verfallen. Prüfen Sie daher, ob es Artikel mit mehreren Preissets gibt, bei denen für mehrere Preissets die gleiche Einheit und der gleiche Inhalt hinterlegt wurden. Ändern Sie die Einheit und den Inhalt der zusätzlichen Preissets.

Das folgende Beispiel verdeutlicht die vor der Migration erforderlichen Anpassungen anhand von Zigarillopackungen.

Tabelle 11. Beispiel für identische Inhalte bei Inhalt und Einheit
Preisset 1 Preisset 2

Packung mit 20 Zigarillos

Packung mit 5 Zigarillos

Preis: 5,80 Euro

Preis: 1,80 Euro

Einheit: Päckchen

Einheit: Päckchen

Inhalt: 1

Inhalt: 1

Einheit 1: 20

Einheit 1: 5

Einheit 2: Zigarillos

Einheit 2: Zigarillos

In diesem Beispiel ist es sinnvoll, die Einheit auf Stück und als Inhalt für das Preisset 1 20 und für das Preisset 2 5 einzugeben. Den Inhalt der Felder Einheit 1 und Einheit 2 löschen Sie. Der neue Datensatz sieht dann wie folgt aus:

Tabelle 12. Beispiel für angepasste Inhalte bei Inhalt und Einheit
Preisset 1 Preisset 2

Packung mit 20 Zigarillos

Packung mit 5 Zigarillos

Preis: 5,80 Euro

Preis: 1,80 Euro

Einheit: Stück

Einheit: Stück

Inhalt: 20

Inhalt: 5

Einheit 1:

Einheit 1:

Einheit 2:

Einheit 2:

Vorgehensweise

Prüfen Sie, ob es Artikel mit mehreren Preissets gibt, bei denen für mehrere Preissets die gleiche Einheit und der gleiche Inhalt hinterlegt sind. Führen Sie dazu einen dynamischen Export mit dem Datenformat ItemPrice aus. Gehen Sie dazu wie unten beschrieben vor.

Einheiten prüfen:

  1. Öffnen Sie das Menü Datenaustausch » Export » Dynamischer Export.

  2. Erstellen Sie ein neues Datenformat des Datenformat-Typs ItemPrice.
    → Die empfohlenen Einstellungen für Datenfelder und Aktionen entnehmen Sie Tabelle 13.

  3. Exportieren Sie das Datenformat.

  4. Sortieren Sie die exportierten Daten nach der Spalte ItemID, um Artikel mit mehreren Preissets zu ermitteln.

  5. Prüfen Sie bei allen Artikeln mit mehreren Preissets den Inhalt der Felder Inhalt und Einheit.
    ❏ Ist der Inhalt der Spalten Unit und Lot bei mehreren Preissets identisch?

  6. Passen Sie den Inhalt der Spalten bei identischem Inhalt an (siehe Beispiel oben).

  7. Prüfen Sie nun für alle Artikel den Inhalt der Spalten Unit 0 und Unit 1.
    ❏ Benötigen Sie den Inhalt beider Spalten?
    ❏ Wenn ja, können diese Felder ohne Änderungen in einem Feld zusammengeführt werden?
    ❏ Welche Reihenfolge ist geeignet? Einheit 1 + Einheit 2 oder Einheit 2 + Einheit 1?
    ❏ Welche Trennzeichen sind geeignet, um den Inhalt zusammenzuführen?

  8. Passen Sie den Inhalt der Spalten ggf. so an, dass sie zusammengeführt eine sinnvolle Einheit ergeben.

  9. Speichern Sie die Änderungen an der CSV-Datei.

  10. Importieren Sie die CSV-Datei zurück in plentymarkets, wenn Sie Änderungen vorgenommen haben.

  11. Nehmen Sie im Menü System » Einstellungen » Migration geeignete Einstellungen für die Optionen Zusammenführung Einheit 1 + 2 und Trennzeichen für Zusammenführung Einheit 1 + 2 vor.

Tabelle 13. Datenfelder Datenformat ItemPrice
Feld Aktion Erläuterung

ItemID

Abgleich

Artikel-ID

PriceID

Abgleich

ID des Preissets
Hinweis: Aktion Abgleich wählen, da sonst pro Artikel nur Preisset 1 exportiert wird.

Position

Keine

Sortierung mehrerer Preissets

Price

Import

Preis des Artikels

Price1 bis Price12

Import

Preis 1 bis Preis 12 des Artikels

Unit

Import

Standardeinheit

Lot

Import

Inhalt; definiert die Verpackungseinheiten von "unit", die pro Einheit enthalten sind.

Unit0

Import

Einheit 1

Unit1

Import

Einheit 2

5.2.3. Kategorieverknüpfungen prüfen

In plentymarkets 7 müssen Artikel mit mindestens einer Kategorie verknüpft sein. Artikel, die nicht mit einer Kategorie verknüpft sind, werden nicht im Webshop angezeigt. Stellen Sie daher vor der Migration sicher, dass alle Artikel mit einer Kategorie verknüpft sind. Gehen Sie wie unten beschrieben vor, um zu prüfen, ob alle Artikel mit Kategorien verknüpft sind.

Kategorieverknüpfungen prüfen:

  1. Öffnen Sie das Menü Artikel » Artikel bearbeiten.

  2. Setzen Sie den Filter Inaktiv auf ALLE.

  3. Aktivieren Sie den Filter ohne Kategorie suchen.
    → Alle Artikel ohne Kategorieverknüpfung werden angezeigt.

  4. Ordnen Sie vor der Migration allen Artikeln ohne Kategorieverknüpfungen entweder manuell oder per Gruppenfunktion eine Kategorie zu.

5.3. Preisspalten

5.3.1. Preisspalten-Kombinationen prüfen

Bei der Migration werden die verschiedenen Einstellungen für Preisspalten kombiniert, um die neuen Verkaufspreise zu bilden. Prüfen Sie daher vor der Migration die in den Bereichen Auftragsherkunft, Währungen, Kundenklassen und Mandant (Shop) hinterlegten Preisspalten. Ist dieselbe Preisspalte in mehr als einem Bereich eingestellt, kann sich aus dieser Kombination ein unerwünschtes neues Verhalten ergeben. Prüfen Sie daher die Logik dieser Kombinationen. Gehen Sie dazu wie unten beschrieben vor.

0-Euro-Preise

Sind Preisspalten mit Kundenklassen verknüpft, für die kein Preis eingetragen ist, also der Wert von 0,00 Euro hinterlegt ist, wird in plentymarkets 6 als Fallback der Standardpreis verwendet. Dieses Verhalten wird auch bei der Migration berücksichtigt. Bei der Migration werden solche Preise daher mit dem ehemaligen Standardpreis befüllt. Wenn ein 0-Euro-Preis gewünscht ist, müssen die Preise daher nach der Migration manuell bearbeitet werden.

Preisspalten-Kombinationen prüfen:

  1. Öffnen Sie die in Tabelle 14 aufgeführten Menüs.

  2. Notieren Sie sich die dort hinterlegten Preisspalten.

  3. Vergleichen Sie die notierten Preisspalten.
    ❏ Ist dieselbe Preisspalte in mehr als einem Bereich eingestellt?
    ❏ Entspricht die Logik, die sich aus dieser Kombination ergibt, Ihren Anforderungen?

  4. Passen Sie die Einstellungen bei Bedarf an.

5.3.2. Währungseinstellungen prüfen

Währungsumrechnung bei mehreren Mandanten

Bei der Migration der Preissets werden unter Umständen viele Verkaufspreise angelegt. Wenn Sie mit mehreren Mandanten arbeiten, sollten Sie vor der Migration die Einstellung Währungsumrechnung aller Mandanten prüfen. Wenn bei einigen Mandanten die Einstellung Verwende Preisspalte und bei anderen die Einstellung Live-Umrechnung eingestellt ist, prüfen Sie, ob diese Einstellungen korrekt sind. Vereinheitlichen Sie wenn sinnvoll die Einstellungen, um die Anzahl der neu erstellten Verkaufspreise zu reduzieren. Folgendes Vorgehen wird empfohlen.

Währungseinstellungen prüfen:

  1. Öffnen Sie die Menüs System » Mandant » Mandant wählen » Webshop » Währung aller Mandanten.

  2. Notieren Sie sich die Einstellung bei Währungsumrechnung aller Mandanten.

  3. Vergleichen Sie die Einstellungen.
    ❏ Entsprechen die Einstellungen Ihren Anforderungen?

  4. Vereinheitlichen Sie wenn sinnvoll die Einstellungen.
    → Wenn Sie Änderungen an der Einstellung Währungsumrechnung vornehmen, müssen Sie auch die damit verbundenen Preise anpassen.

Währungseinstellungen bei Mandanten mit Einstellung "Verwende Preisspalte"

Nur bei Mandanten mit der Einstellung "Verwende Preisspalte"

Die Währungseinstellungen müssen Sie nur prüfen, wenn Sie Mandanten haben, bei denen im Menü System » Mandant » Mandant wählen » Webshop » Währung die Option Währungsumrechnung auf Verwende Preisspalte steht.

Für Mandanten mit der Einstellung Verwende Preisspalte prüfen Sie nun, welche Preise im Menü System » Aufträge » Zahlung » Währungen mit Währungen verknüpft sind. Stellen Sie dann sicher, dass an allen Artikeln für diese Preise Beträge hinterlegt sind. Ist kein Betrag hinterlegt, wird der Standardpreis der Variante übernommen. Die Währung bleibt jedoch gleich. Je nach Wechselkurs kann dies zu stark abweichenden Preisen führen. Gehen Sie wie unten beschrieben vor, um die Einstellungen zu prüfen.

Währungseinstellungen bei Mandanten mit Einstellung "Verwende Preisspalte" prüfen:

  1. Öffnen Sie die Menüs System » Mandant » Mandant wählen » Webshop » Währung aller Mandanten.

  2. Notieren Sie sich die Mandanten mit der Einstellung "Verwende Preisspalte" für die Option Währungsumrechnung.

  3. Öffnen Sie das Menü System » Aufträge » Zahlung » Währungen.

  4. Notieren Sie sich die Währungen, denen ein anderer Preis als der Standardpreis zugeordnet wurde, und den zugeordneten Preis.

  5. Öffnen Sie das Menü Datenaustausch » Export » Dynamischer Export.

  6. Erstellen Sie ein neues Datenformat des Datenformat-Typs ItemPrice.
    → Die empfohlenen Einstellungen für Datenfelder und Aktionen entnehmen Sie Tabelle 15.

  7. Exportieren Sie das Datenformat.

  8. Erstellen Sie ein neues Datenformat des Datenformat-Typs Item.
    → Die empfohlenen Einstellungen für Datenfelder und Aktionen entnehmen Sie Tabelle 9.

  9. Öffnen Sie beide CSV-Dateien.

  10. Filtern Sie die Daten der Datei Item nach den gesuchten Mandanten (Spalte ItemStoreIDs).

  11. Filtern Sie die Daten der Datei ItemPrice nach den Preisen, die Sie in Schritt 4 notiert haben.

  12. Vergleichen Sie die gefilterten Artikel-IDs der beiden Dokumente.
    ❏ Sind für alle diese Preise Beträge hinterlegt?
    → Sind keine Beträge hinterlegt, wird für den Preis der Standardpreis der Variante übernommen. Die Währung bleibt gleich.

  13. Prüfen Sie für Artikel ohne Beträge, ob der Standardpreis in der eingestellten Währung Ihren Anforderungen entspricht. Hinterlegen Sie sonst den gewünschten Preis in der Datei ItemPrice.

  14. Speichern Sie Ihre Änderungen an der CSV-Datei.

  15. Importieren Sie die CSV-Datei ItemPrice zurück in plentymarkets, wenn Sie Änderungen vorgenommen haben.

Tabelle 15. Datenfelder Datenformat ItemPrice
Feld Aktion Erläuterung

ItemId

Abgleich

Artikel-ID

PriceId

Abgleich

ID des Preissets
Hinweis: Aktion Abgleich wählen, da sonst pro Artikel nur Preisset 1 exportiert wird.

Position

Keine

Sortierung mehrerer Preissets

Price

Import

Preis des Artikels

Price1 bis Price12

Import

Preis 1 bis Preis 12 des Artikels

Tabelle 16. Datenfelder Datenformat Item
Feld Aktion Erläuterung

ItemId

Abgleich

Artikel-ID

ItemStoreIDs

Keine

IDs der Mandanten

5.3.3. Preisspalten der Herkünfte abgleichen

Vergleichen Sie die im Menü System » Aufträge » Auftragsherkunft hinterlegten Preisspalten mit der Einstellung bei Herkünften mit eigenen Preisspalten und vereinheitlichen Sie diese Einstellungen, wenn sie voneinander abweichen. Diese Herkünfte sind:

  • Amazon

  • Flubit

  • Fruugo

  • eBay

  • Hitmeister

  • Allyouneed

  • Neckermann

  • Otto

  • Shopgate

Fallback: Bei Herkünften mit eigenen Preisspalten an den Einstellungen (z.B. Shopgate), bei denen der Standardpreis eingestellt ist, wird, wenn unter System » Aufträge » Auftragsherkünfte eine Preisspalte explizit angegeben ist, diese Einstellung und nicht der Standardpreis migriert.

Gehen Sie wie unten beschrieben vor, um die eingestellten Preisspalten zu prüfen.

Preisspalten der Herkünfte abgleichen:

  1. Öffnen Sie das Menü System » Aufträge » Auftragsherkunft.

  2. Notieren Sie sich die eingestellte Preisspalte für die oben aufgeführten Marktplätze.

  3. Öffnen Sie die in Tabelle 17 aufgeführten Menüs.
    ❏ Stimmen die dort eingestellten Preisspalten mit den notierten Einstellungen überein?

  4. Passen Sie die Einstellungen bei Bedarf an.

  5. Prüfen Sie auch die Preise und passen Sie sie ggf. an, wenn Sie Änderungen an den Einstellungen vornehmen.

Tabelle 17. Marktplätze mit eigenen Preisspalten
Marktplatz Pfad

Amazon

System » Märkte » Amazon » Einstellungen

Flubit

System » Märkte » Flubit » Einstellungen

Fruugo

System » Märkte » Fruugo » Einstellungen

eBay

System » Märkte » eBay » Einstellungen

Hitmeister

System » Märkte » Hitmeister » Einstellungen

Allyouneed

System » Märkte » Allyouneed » Einstellungen

Neckermann

System » Märkte » Neckermann Österreich Enterprise
System » Märkte » Neckermann Österreich Cross-Docking

Otto

System » Märkte » Otto » Integration

Shopgate

System » Märkte » Shopgate

5.3.4. Preissichtbarkeit in Bezug auf Kundenklassen prüfen

Bei der Migration der Preise wird pro vorhandene und benutzte Sichtbarkeit, d.h. Zeige jedem, Nur B2C-Kunden und Nur B2B-Kunden, ein Verkaufspreis pro Preisspalte angelegt. Es entstehen also bis zu drei Verkaufspreise pro Preisspalte. Prüfen Sie daher vor der Migration die Einstellung Preissichtbarkeit in Bezug auf die Kundenklassen. Gehen Sie dazu wie unten beschrieben vor.

Preissichtbarkeit in Bezug auf Kundenklassen prüfen:

  1. Öffnen Sie das Menü Datenaustausch » Export » Dynamischer Export.

  2. Erstellen Sie ein neues Datenformat des Datenformat-Typs ItemPrice.
    → Die empfohlenen Einstellungen für Datenfelder und Aktionen entnehmen Sie Tabelle 18.

  3. Exportieren Sie das Datenformat.

  4. Prüfen Sie die Werte in der Spalte PriceShowOnly.
    ❏ Ist die Sichtbarkeit auf bestimmte Kundenklassen beschränkt?
    ❏ Entsprechen diese Beschränkungen Ihren Anforderungen?
    ❏ Können Einstellungen vereinheitlicht werden?

  5. Passen Sie ggf. Einstellungen an.

  6. Speichern Sie Ihre Änderungen an der CSV-Datei.

  7. Importieren Sie die CSV-Datei zurück in plentymarkets, wenn Sie Änderungen vorgenommen haben.

Tabelle 18. Datenfelder Datenformat ItemPrice
Feld Aktion Erläuterung

ItemId

Abgleich

Artikel-ID

PriceId

Abgleich

ID des Preissets
Hinweis: Aktion Abgleich wählen, da sonst pro Artikel nur Preisset 1 exportiert wird.

Position

Keine

Sortierung mehrerer Preissets

Price

Import

Preis des Artikels

Price1 bis Price12

Import

Preis 1 bis Preis 12 des Artikels

PriceShowOnly

Import

Beschränke Preisset auf:
0 = Alle
1 = B2C-Kunden
2 = B2B-Kunden

5.4. Amazon-Artikelverfügbarkeiten für SKU-Migration prüfen

Damit SKUs für Amazon korrekt migriert werden, müssen zwingend bestimmte Einstellungen vor der Migration geprüft werden.

Zum einen müssen Sie im Menü Artikel » Artikel bearbeiten » Artikel öffnen » Tab: Verfügbar prüfen, ob bei allen von Ihnen genutzten Amazon-Plattformen der Haken gesetzt ist. Dies ist zwingend erforderlich. Andernfalls werden die SKUs in plentymarket 7 beim Export mit einer SKU der neuen Logik erzeugt. Dies führt dazu, dass Artikel im Seller Central doppelt gelistet werden.

Des Weiteren sollten sowohl die Einstellung Amazon-Abwicklung (FBA) als auch die Einstellung Versand durch Amazon (FBA) im Menü Artikel » Artikel bearbeiten » Artikel öffnen » Tab: Verfügbar aktiviert sein. Ist dies nicht der Fall, können keine FBA-SKUs migriert werden.

6. Externe Shops

*In plentymarkets 6 wurden für die Shopware-Integration externe Shops bereitgestellt. In plentymarkets 7 wird diese Anbindung an Shopware jedoch über reguläre Mandanten (Shops) realisiert. Bei der Migration auf plentymarkets 7 werden externe Shops daher in vollwertige Mandanten (Shops) umwandelt. Diese Mandanten können über den plentymarkets Connector an Shopware angebunden werden. Beachten Sie jedoch, dass vollwertige Mandanten kostenpflichtig sind. Prüfen Sie daher vor der Migration, ob in Ihrem System externe Shops vorhanden sind. Externe Shops, die Sie nicht mehr benötigen, sollten Sie vor der Migration löschen.

Externe Shops ohne Shopware-Anbindung

Technisch war es in plentymarkets 6 möglich, externe Shops für andere Zwecke als für die Anbindung an Shopware zu nutzen. Prüfen Sie daher auch, ob externe Shops in Ihrem System vorhanden sind, wenn Sie den Shopware Connector nicht verwenden. Diese Prüfung ist vor allem wichtig, wenn Sie die externen Mandanten nicht für die Anbindung von Shopware, sondern für andere Anwendungsfälle verwenden, z.B. für Marktplatzverfügbarkeiten, Nummernkreise oder Rechnungsstellung.

6.1. System auf externe Shops prüfen

Externe Shops haben den Webstore-Typ shopware oder extern und haben außerdem keine eigene plenty ID. Gehen Sie wie unten beschreiben vor, um zu prüfen, ob externe Shops in Ihrem System vorhanden sind:

  1. Öffnen Sie das Menü System » Mandant.

  2. Klicken Sie auf das Plus des ersten Mandanten (Shops).
    → Das Mandantenmenü wird eingeblendet.

  3. Öffnen Sie das Menü System » Mandant » Mandant wählen » Grundeinstellungen des Mandanten.

  4. Prüfen Sie den Webstore-Typ.
    → Shops des Typs shopware oder extern sind externe Shops.
    Tipp: Bei externen Shops ist außerdem die Option plenty ID leer.
    → Wenn es sich um einen externen Shop handelt, prüfen Sie, ob er aktiv verwendet wird.
    → Löschen Sie den externen Shop, wenn Sie ihn nicht benötigen.

  5. Prüfen Sie alle weiteren in Ihrem System angelegten Mandanten (Shops) auf dieselbe Weise.

6.2. Nicht benötigte externe Shops löschen

Gehen Sie wie unten beschrieben vor, um nicht mehr benötigte externe Shops vor der Migration zu löschen.

  1. Öffnen Sie das Menü System » Mandant.

  2. Zeigen Sie mit der Maus auf den externen Shop, den Sie löschen möchten.
    → Ein Pfeil nach unten wird eingeblendet.

  3. Klicken Sie auf den Pfeil, um das Kontextmenü zu öffnen.

  4. Klicken Sie im Kontextmenü auf Löschen.
    → Eine Sicherheitsabfrage wird geöffnet.

  5. Klicken Sie in der Sicherheitsabfrage auf Löschen.
    → Der externe Shop wird gelöscht.

6.3. plentymarkets an Shopware anbinden

Bei der Migration Ihres Systems zu plentymarkets 7 werden die Daten Ihrer externen Shops in vollwertige Mandanten (Shops) überführt. Die Integration Ihres externen Shopware-Systems mit dem plentyConnector nehmen Sie nach der Migration vor. Informationen dazu finden Sie in der Dokumentation des plentymarkets Shopware Connector.

7. Termin für Migration vereinbaren

Nachdem Sie die in diesem Leitfaden beschriebenen Vorbereitungen getroffen haben, vereinbaren Sie über unser Ticket-System einen Termin für die Migration auf plentymarkets 7. Gehen Sie wie unten beschrieben vor, um ein Ticket zu erstellen.

Termin für Migration vereinbaren:

  1. Öffnen Sie das Menü Start » Support-Ticket.

  2. Klicken Sie im Bereich Ticket auf Neues Ticket anlegen.

  3. Geben Sie einen Titel ein, der Ihre Anfrage kurz definiert.

  4. Wählen Sie Auf plentymarkets 7 wechseln aus der Dropdown-Liste.
    → Weitere Optionen werden eingeblendet.

  5. Wählen Sie das plentymarkets System aus der Dropdown-Liste, das migriert werden soll.

  6. Wählen Sie, ob Sie plentymarkets 7 Stable oder plentymarkets 7 Beta nutzen möchten.

  7. Klicken Sie auf Anlegen, um das Ticket zu erstellen.
    → Das Ticket wird erstellt und ein plentymarkets Mitarbeiter wird Sie über das weitere Vorgehen informieren.

Systemerreichbarkeit während der Migration

Während der Migration ist Ihr System nicht erreichbar. Bei kleineren Systemen dauert die Migration ca. 15 Minuten. Bei großen Systemen ist Ihr System bis zu mehrere Stunden nicht erreichbar.

8. Nach der Migration

8.1. GTIN korrigieren (nur bei GTIN mit führenden Nullen)

Bei der Migration der EAN/GTIN werden führende Nullen abgeschnitten. Da sich hierdurch die Zeichenlänge des Codes ändert, wird die EAN/GTIN nicht als GTIN migriert, sondern als Code128 oder UPC angelegt. Nach der Migration müssen Sie daher die als Code128 oder UPC importierten GTIN korrigieren. Das Datenformat Item ist nicht mit plentymarkets 7 kompatibel. Daher müssen Sie die Korrektur manuell vornehmen. Gehen Sie dazu wie unten beschrieben vor.

GTIN mit führenden Nullen korrigieren:

  1. Öffnen Sie das Menü Datenaustausch » Export » Dynamischer Export.

  2. Erstellen Sie ein neues Datenformat des Datenformat-Typs VariationBarcode.
    → Die empfohlenen Einstellungen für Datenfelder und Aktionen entnehmen Sie Tabelle 19.

  3. Öffnen Sie die CSV-Datei des Exports VariationBarcode.

  4. Öffnen Sie die CSV-Datei des Exports Item, die Sie vor der Migration gespeichert haben.

  5. Korrigieren Sie die inkorrekt importieren GTIN in der CSV-Datei des Exports VariationBarcode.
    Tipp: Um viele GTIN-Codes zu korrigieren, empfehlen wir den automatischen Abgleich mit dem alten Export über die Excel-Funktion SVERWEIS.

  6. Speichern Sie die Änderungen in der CSV-Datei des Exports VariationBarcode.

  7. Importieren Sie die CSV-Datei des Exports VariationBarcode zurück in plentymarkets.

Tabelle 19. Datenfelder Datenformat VariationBarcode
Feld Aktion Erläuterung

BarcodeID

Import

ID des Barcodes

BarcodeName

Keine

Barcode-Name

BarcodeType

Keine

Barcode-Typ

Code

Import

Code

VariationNumber

Abgleich

Variantennummer

8.2. Grundpreisangabe für Listings zuordnen

Nach der Migration muss im Menü Listings » Listings bearbeiten » Market-Listing öffnen » Tab: Base einmalig die Einstellung Grundpreisangabe ergänzen neu hinterlegt werden. Verwenden Sie dazu das Datenformat ItemListingMarket mit dem Datenfeld BasicPriceInText, um diese Einstellung für alle Listings durchzuführen.

8.3. Vorbereitungen für den Datenaustausch via SOAP API

Bevor Sie in plentymarkets 7 die ersten Calls ausführen, müssen Sie einige Parameter zuordnen. Die Vorbereitungen für den Datenaustausch via SOAP API nehmen Sie also erst nach der Migration Ihres Systems auf plentymarkets 7, aber vor der ersten Verwendung der SOAP API vor. plentymarkets 7 bietet Ihnen insgesamt eine größere Flexibilität. So ist z.B. die Anzahl der GTIN nicht mehr begrenzt. GTIN und andere internationale Artikelnummern werden jetzt als Barcodes geführt. Jedoch ist durch diese größere Flexibilität bei Preisen und Barcodes eine pauschale Zuordnung der Parameter nicht möglich. Die Zuordnung nimmt nur einige Minuten in Anspruch und erfolgt im eigens dafür vorgesehen Menü SOAP-Migration.

Die SOAP API-Version 115 wurde für die Arbeit mit plentymarkets 7 angepasst. Wenn Sie in plentymarkets 7 Daten via SOAP austauschen möchten, verwenden Sie deshalb die SOAP API 115.

8.3.1. Preise für SOAP zuordnen

Ihre bisherigen Preise wurden zu Verkaufspreisen migriert. Nach welchem Muster dabei vorgegangen wurde und wie sich die neuen Preise zusammensetzten, wird weiter oben in diesem Leitfaden beschrieben. Ihre Verkaufspreise finden Sie in plentymarkets 7 im Menü System » Artikel » Verkaufspreise.

Preise zuordnen:

  1. Öffnen Sie das Menü System » Einstellungen » API » SOAP-Migration.

  2. Klappen Sie Preise auf.

  3. Wählen Sie für jeden Preis, den Sie über die SOAP-Schnittstelle austauschen möchten, einen Verkaufspreis.
    → Der interne Name des Verkaufspreises wird im Dropdown-Menü angezeigt.

  4. Speichern Sie die Einstellungen.

8.3.2. Barcodes für SOAP zuordnen

Ihre bisherigen GTIN, ISBN usw. wurden zu Barcodes migriert. Nach welchem Muster dabei vorgegangen wurde, wird weiter oben in diesem Leitfaden beschrieben. Ihre neuen Barcode-Definitionen finden Sie in plentymarkets 7 im Menü System » Artikel » Barcode.

Barcodes zuordnen:

  1. Öffnen Sie das Menü System » Einstellungen » API » SOAP-Migration.

  2. Klappen Sie Barcodes auf.

  3. Wählen Sie für jede GTIN, die Sie über die SOAP-Schnittstelle austauschen möchten, einen Barcode.
    → Der Name des Barcodes wird im Dropdown-Menü angezeigt.

  4. Wählen Sie einen Barcode, der als ISBN übertragen werden soll.

  5. Speichern Sie die Einstellungen.

9. Übersicht der wichtigsten Änderungen

Eine Übersicht der wichtigsten Änderungen finden Sie hier.

In diesem Handbuchbereich finden Sie wichtige Informationen zu der Migration auf plentymarkets 7 und den nötigen Vorbereitungen sowie eine kurze Übersicht der Änderungen.
Auf dieser Handbuchseite sind Bereiche aufgeführt, die noch nicht in plentymarkets 7 migriert wurden. Wie bereits angekündigt, stehen Ihnen bei Fragen zur neuen Artikelarchitektur auch unsere Entwickler gern mit Rat und Tat zur Seite. Auch Feedback nehmen sie in unserem Forum gern entgegen.

10. Migrationsstand Märkte

Wir haben bereits die relevantesten Märkte in plentymarkets 7 migriert. Selbstverständlich werden alle weiteren Märkte zeitnah in plentymarkets 7 zur Verfügung gestellt. Märkte, die über SOAP an plentymarkets angebunden sind, werden erst nach der Migration des SOAP-Bereichs zur Verfügung stehen. Tabelle 20 entnehmen Sie den aktuellen Status der einzelnen Märkte.

Tabelle 20. Migrationsstatus der Märkte
Migriert Migration folgt in Kürze Migration erfolgt durch Online-Marktplatz

Amazon (außer BMVD)
Allyouneed
Cdiscount
DaWanda
eBay
Flubit
Fruugo
Gimahhot
real.de/Hitmeister
Hood
Kauflux
La Redoute
Mercateo
OTTO
Plus.de
Rakuten
ricardo
Shopgate
Yatego
Zalando
Neckermann
PIXmania
Preisportale

grosshandel.eu
Hertie
Restposten.de
SumoNet

11. Migrationshinweis Mention-Schnittstelle

Die Mention-Schnittstelle ist momentan noch nicht auf plentymarkets 7 migriert.

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