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Best Practices: Artikel und Kategorien

Hier findest du Best Practices zu den Themen Artikel und Kategorien.

1. Checkliste: Artikelsichtbarkeit im Webshop

Diese Checkliste soll helfen, mögliche Fehlerquellen bei der Artikelsichtbarkeit ausfindig zu machen. Bei unseren Beispiel-Screenshots handelt es sich um Einstellungen aus einem Standardsystem, Abweichungen sind möglich.

1.1. Ist die Variante im Bereich aktiv geschaltet?

Der Haken wird im Bereich Verfügbarkeit des Variantentabs Einstellungen gesetzt.

Aktiv
Bild 1. Einstellungstab einer Variante.

1.2. Ist ein Verkaufspreis mit der Variante verknüpft?

Folgende Parameter müssen passend für den Shop im Menü System » Artikel » Verkaufspreise gesetzt sein:

  • Währung

  • kein UVP, Aktionspreis oder Setpreis

  • kein individueller Kundenpreis

  • Mandant

  • Kundenklasse

  • Land

  • Herkunft

1.3. Ist eine Kategorie mit der Variante verknüpft?

Eine Kategorieverknüpfung wird im Tab Kategorien einer Variante hinterlegt.

Kategorieverknüpfung
Bild 2. Im Kategorien-Tab werden die angelegten Kategorien mit der Variante verknüpft.

1.4. Ist die Mandantenverfügbarkeit gesetzt?

Die Mandantenverfügbarkeit wird im Bereich Mandant (Shop) des Tabs Verfügbarkeit für die Variante gesetzt.

Mandantenverfügbarkeit
Bild 3. Bei Mandantenverfügbarkeit auf automatische Webshopsichtbarkeit achten.

1.5. Haben die Varianten positiven Netto-Warenbestand?

Auf die Bestandsbeschränkung achten!

Der o.g. Punkt gilt nur, wenn die Varianten auf Netto-Warenbestand beschränkt sind. Führt man keinen Bestand oder nutzt keine Beschränkung, brauchen die Varianten keinen positiven Netto-Warenbestand.

1.6. Sind die Verfügbarkeiten für den Shop aktiviert?

Sie müssen im Menü System » Mandant » Standard Shop » Artikelansichten » Einstellungen gesetzt werden.

Verfügbarkeit
Bild 4. Die Verfügbarkeiten werden in diesem Bereich für den Shop aktiviert.
Cache

Wenn die Varianten richtig konfiguriert sind, kann es Cache-bedingt dennoch bis zu einer Stunde dauern, bis Artikel im Webshop sichtbar sind.

2. Checkliste: Kategoriesichtbarkeit im Webshop

Diese Checkliste soll helfen, mögliche Fehlerquellen bei der Kategoriesichtbarkeit ausfindig zu machen. Bei unseren Beispiel-Screenshots handelt es sich um Einstellungen aus einem Standardsystem, Abweichungen sind möglich.

2.1. Ist der richtige Mandant mit der Kategorie verknüpft?

Der Mandant, in dem die Kategorie erscheinen soll, muss im Bereich Einstellungen unter Artikel » Kategorien aktiviert werden.

Checkliste Kategorie Mandant
Bild 5. Bereich Einstellungen einer Kategorie. Hier wird u.A. der Mandant aktiviert.

2.2. Sind die Einstellungen für die Linkliste korrekt?

Im Bereich Einstellungen der Kategorie muss gibt es den Punkt In Linkliste. Dort muss Anzeigen ausgewählt sein.

Checkliste Kategorie Linkliste
Bild 6. Kategorien können in der Linkliste angezeigt oder auch verborgen werden.

2.3. Ist die Kategorie in den Einstellungen des Systems aktiviert?

Die Kategorien müssen im Menü System » Mandant » Standard Shop » Kategorien » Aktivieren aktiviert werden.

Checkliste Kategorie aktiv
Bild 7. Standardmäßig sind die Kategorien in diesem Menü nach Kateagorieanlage bereits aktiv.

2.4. Ist eine Variante mit der Kategorie verknüpft?

Diese Variante muss so konfiguriert sein, dass Sie im Shop sichtbar ist.

Checkliste Kategorie Verknuepfung
Bild 8. Eine Kategorieverknüpfung ist plentymarkets 7 Pflicht

2.5. Ist die Ebenentiefe korrekt definiert?

Die Anzeige, wie viele Ebenen angezeigt werden, muss in den Einstellungen des Menüs System » Mandant » Standard Shop » Kategorien » Einstellungen definiert werden.

Checkliste Kategorie Ebene
Bild 9. In der Kategorienavigation können bis zu 6 Ebenen angezeigt werden.
Cache

Wenn die Kategorien richtig konfiguriert sind, kann es Cache-bedingt dennoch bis zu einer Stunde dauern, bis die Kategorien im Webshop sichtbar werden.

3. Best Practice: Variantenanlage über ElasticSync

In diesem Beitrag bieten wir dir ein Best Practice für die Artikelanlage via Elastic Sync. Du solltest mit der generellen Funktionsweise von Elastic Sync vertraut sein. Allgemeine Infos zum Plugin findest du in der Plugin-Beschreibung im Marketplace. Auch unser Handbuch bietet Hilfe und Infos zu ElasticSync.

3.1. Voraussetzungen

Im System müssen folgende Daten vorhanden sein, um wie hier beschrieben Artikel und Varianten über Elastic Sync zu importieren:

  • Attribute

  • Attributwerte

  • Kategorien

  • Verkaufspreise

3.2. Infos

Unter System >> Einstellungen >> ElasticSync findest du den Cache-löschen-Button.

Mit diesem Button kannst du einmal pro Stunde den Elastic-Sync-Cache zurücksetzen, damit du eine Datei ohne vorherige Änderung erneut importieren kannst.

Ein weiterer hilfreicher Button ist der Testlauf-Button.

Testlauf Neu
Bild 10. Gut geeignet um Syncs zu testen.

Damit werden die ersten 10 Zeilen der Datei ohne Cache importiert. So kannst du prüfen, ob alle Werte korrekt zugeordnet wurden, bevor du den Sync mit allen Zeilen startest.

Gültige Werte für Felder in der Zuordnung findest du in der Plugin-Beschreibung und im Handbuch.

Unter Daten >> Log können Fehlermeldungen zum Sync eingesehen werden

3.3. Aufbau der Datei

Folgende Beispieldatei wurde für den Sync genutzt.

3.3.1. Allgemein

Die Daten, die global am Artikel gepflegt werden, wie z.B. der Name, die Beschreibung etc. werden in der Zeile der Hauptvariante hinterlegt und sollten später beim Sync in einer zusätzlichen Zuordnung hinterlegt werden.

Daten, die variantenbezogen sind, müssen in die entsprechenden Zeilen der Varianten eingetragen werden.

Wichtig bei der Anlage der Varianten ist, dass der Aufbau der Attribute und Werte so in der Datei hinterlegt sind, wie es in der Zuordnung eingestellt ist.

3.3.2. Variantennummern

In unserem Beispiel legen wir eine Hauptvariante mit 4 Varianten an. Als Zuordnung für die Varianten nutzen wir die Hauptvariantennummer.

Da der Sync die Daten zeilenweise importiert, steht die Hauptvariante ganz oben in der Datei.

Dort hinterlegen wir manuell die Variantennummer im gleichnamigen Feld. Das Feld Hauptvariantennummer bleibt leer.

Diese Variantennummer wird nun wiederum bei den Varianten in das Feld Hauptvariantennummer geschrieben, damit Sie eine Zuordnung zur Hauptvariante haben und nicht als Einzelartikel angelegt werden.

Die Variantennummern der Untervarianten können ebenfalls eingetragen werden. Wenn das Feld frei gelassen wird, generiert das System die Nummern automatisch.

Es sieht in der Datei dann so aus.

HVnummer
Bild 11. Eintragung der Nummern bei Hauptvariante und Varianten
Variantennummern müssen eindeutig sein!

Sowohl die Nummer der Hauptvariante, als auch die Nummer der Untervarianten müssen eindeutig sein. Der Import schlägt fehl, wenn Nummern merhfach vergeben werden.

3.3.3. Attribute

In unserem Beispiel haben wir Attributauswahlkombination gewählt:

Attribute
Bild 12. Erstellen von Varianten via Attributauswahlkombination

Die oberste Zeile der Hauptvariante hat dabei keine Kombination erhalten, damit Sie keine Attributverknüpfung erhählt.

Hauptvariante ohne Attribute

Wenn man mit Variantenartikeln arbeitet und der Hauptvariante keine Attribute zuweist, ist man später flexibler in der Variantenerstellung. Gibt man der Hauptvariante ebenfalls eine Attributverknüpfung, kann man Varianten ausschließlich mit den verknüpften Attributen erzeugen.

3.3.4. Bilder

In unserem Sync importieren wir die Bilder-URLs in 2 getrennten Spalten und Zuordnungen. Dies kann auch in einer Spalte mit kommagetrennten URLs geschehen. Dazu muss das Feld Multi-URL in der Zuordnung gewählt werden. Das Format der URL wird wie folgt hinterlegt: image1url;positionImage1,image2url;positionImage2

3.3.5. Kategorieverknüpfungen

Zum Verknüpfen mehrerer Kategorien müssen mehrere Zuordnungen angelegt werden. Weiterhin muss darauf geachtet werden, dass bei den Kategorieverknüpfungen der komplette Pfad angegeben wird. Die Ebenen werden dabei mit einem Semikolon getrennt.

Kategorieverknuepfung
Bild 13. Die Schreibweisen von Trennzeichen und Pfad sind wichtig für den Import.
Mapping und Datei

Achte darauf, dass die Werte in der Datei auch mit der Zuordnung übereinstimmen. Dabei geht es darum, dass du z.B. bei dem Feld Standardkategorie die ID oder den Namen im Mapping wählen kannst. In der CSV muss dann auch entsprechend die ID oder der Name stehen. Es geht nicht, dass im Mapping die ID, aber in der Datei der Name genutzt wird.

3.4. Abgleich

Für den Abgleich ist wichtig, dass ein variantenspezifisches Abgleichfeld genutzt wird. Dafür eignet sich z.B. die Variantennummer oder auch die Varianten-ID.

Als Aktion muss eingestellt werden, dass versucht wird, einen neuen Datensatz anzulegen, wenn kein Abgleich stattfinden konnte.

3.5. Zuordnung

In der Zuordnung verknüpfen wir die Felder aus der CSV-Datei mit den Feldern aus plentymarkets.

Wertebestimmen Neu
Bild 14. Eine Zuordnung muss angelegt werden, ohne Zuordnung, kein Import.

Es empfiehlt sich, nur die Felder in die Zuordnung aufzunehmen, die tatsächlich übergeben werden sollen. Überflüssige Felder sollten vermieden werden, da das zu Fehlern führen kann.

Für die Artikelanlage mit Varianten gibt es Pflichtfelder, die als Minimum in der Zuordnung enthalten sein müssen, damit der Sync funktioniert. Dabei handelt es sich um folgende Felder:

  • Standardkategorie

  • Hauptvariantennummer

  • Variantennummer

  • Will man Bestand importieren, müssen folgende Werte in der Zuordnung enthalten sein: Lager, Menge, Lagerort

3.6. Zweite Zuordnung

Die Zuordnungen werden nacheinander abgearbeitet. Das heißt, dass unsere zweite Zuordnung nach der Ersten durchgeführt wird.

Über eine weiteres Zuordnung wollen wir nun eine zweite Kategorie, ein weiteres Bild und die globalen Artikeldaten (z.B. Name, Beschreibung) hinterlegen.

In der Zuordnung selbst bestimmen wir erneut die Werte und mappen die URL und den Namen der Kategorie mit der jeweils zweiten Spalte aus unserer Datei.

zweite Zuordnung Neu
Bild 15. Weitere Zuordnungen werden analog zur ersten angelegt.

Der Sync ist jetzt einsatzbereit und kann gestartet werden.

Testlauf

Wir empfehlen, beim erstmaligen Sync vorab den Testlauf zu nutzen. So kann man prüfen, ob der Sync ordnungsgemäß läuft. Sollten sich Fehler eingeschlichen haben, kann man diese vor der kompletten Ausführung noch korrigieren.

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